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Ecksofas

 

Ecksofas/Diwansofas

Geschichte

Ein Diwan (Türkisch Divan, ursprünglich vom Persischen Dīwān) ist ein couchartiges Liegemöbel, das einem Boxspringbett sehr ähnlich ist.

Ursprünglich war ein Diwan im Mittleren Osten (besonders im Osmanischen Reich) ein längliches, matratzenähnliches Sitzmöbel, das, an die Wand eines Raumes auf den Boden oder eine erhöhte Struktur gestellt, mit Kissen das Anlehnen an der Wand ermöglichte.

Der Diwan trägt seinen Namen, da er hauptsächlich entlang der Wände von Rathaussälen im Mittleren Osten vorzufinden war. Diese Säle nannte man Divan oder Diwan (aus dem Persischen, es bedeutet „Kanzlei“ oder „Büro“; dort wurden Formulare bearbeitet, gleich neben dem Rathaussaal). Die Bedeutung Sofa/Couch wurde 1702 ins Englische übernommen. In Europa ist der Diwan in diesem Sinne seit Mitte des 18. Jahrhunderts ein Begriff. Besonders beliebt war das Möbel in der Spätromantik, in der Zeit zwischen 1820 und 1850. Sämtliche Boudoirs dieser Epoche waren mit Diwanen eingerichtet. Auch Kaffeehäuser übernahmen das Möbelstück, das manchmal auch als „Ottomane“ bezeichnet wurde.

Das Ecksofa mit oder ohne Diwan ist schon lange ein fester Bestandteil in deutschen Wohnzimmern. Viele kennen die Möbel aus ihrer Kindheit, oder haben ihre eigene Wohnung schon mit einem solchen eingerichtet. Die Popularität von Ecksofas lässt sich leicht erklären: Sie passen in fast jede Ecke und offerieren im Verhältnis zum beanspruchten Raum viele gemütliche Sitzplätze.

Viele Ecksofas sind so gebaut, dass sie sich flexibel nach links oder rechts ausgerichtet aufstellen lassen. Dies ist besonders praktisch bei Umzügen in eine neue, eventuell anders geschnittene Wohnung. Heutzutage verfügen viele Ecksofas über einen Teil mit Diwan, was den Sitzkomfort zusätzlich erhöht und dem ganzen Sofa einen moderneren Look verpasst. Ein Ecksofa ermöglicht es außerdem, einen größeren Couchtisch zu verwenden, ohne dass die Beinfreiheit dadurch beeinträchtigt wird.

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